Oberschenkelstraffung

Auf einen Blick
Dauer: 90-100 Minuten
Anästhesie: lokal oder Vollnarkose
Aufenthaltsdauer: 1-2 Tage
Nahtentfernung: selbstauflösend, Restknoten nach 14 Tage
Heilungsdauer: 4-6 Wochen

Besonders im Sommer wünschen sich viele Patienten und Patientinnen, ihre Beine mit entsprechender Kleidung in Szene zu setzen. Doch oftmals machen uns unsere Oberschenkel einen Strich durch die Rechnung, denn erschlaffte und überschüssige Haut an den Oberschenkeln kann das Gesamtbild stören und führt häufig zu einem geknickten Selbstbewusstsein. Wenn Sport und Diäten nicht mehr weiterhelfen, entscheiden sich viele Betroffene für eine Oberschenkelstraffung, welche auch in Kombination mit einer Fettabsaugung möglich ist. Dabei wird überschüssiges Haut- und Fettgewebe entfernt, wodurch Ihre Beine wieder eine straffe, feste und schlanke Form erhalten. Je nach Umfang der Behandlung kann Dr. Matiasek Ihre Oberschenkel auch mithilfe der Avelar Technik straffen. Welche Methode für Sie am sinnvollsten ist, wird in einem gemeinsamen Beratungsgespräch besprochen.

Wann kommt eine Oberschenkelstraffung zum Einsatz?

Eine Oberschenkelstraffung findet in der Regel aus ästhetischen und nicht aus medizinischen Gründen statt. Größere Gewichtsabnahmen, mangelnde Bewegung oder eine nachlassende Elastizität aufgrund der natürlichen und unvermeidbaren Hautalterung führen dazu, dass die Haut an den Oberschenkeln erschlafft, Gewebe absackt und die Haut nicht mehr in der Lage ist, in ihre ursprüngliche Form zurückzufinden – Selbiges kann auch nach einer umfangreicheren Fettabsaugung passieren. Oft ist auch eine erbliche Veranlagung schuld an einem überdurchschnittlichen Verlust der Elastizität der Haut. Eine Straffung der Oberschenkel, bei der überschüssiges Haut- und Fettgewebe entfernt wird, ist hierfür die ideale Lösung.

Für wen eignet sich eine Oberschenkelstraffung?

Eine Oberschenkelstraffung richtet sich im Grunde an alle Patienten und Patientinnen, die sich an der Form und dem Aussehen Ihrer Oberschenkel stören und sich straffe und sportliche Beine wünschten. Für eine Oberschenkelstraffung gibt es jedoch zwei Grundvoraussetzungen: Sie müssen mindestens 18 Jahre alt sein und einen allgemein guten Gesundheitszustand aufweisen. Je nach Ihrer individuellen Ausgangslage und dem gewünschten Ergebnis können unterschiedliche Verfahren zum Einsatz kommen. Der Vorteil dabei ist, dass Dr. Matiasek Ihnen unabhängig von der Ursache eine passende Behandlung anbieten kann. Ob eine Oberschenkelstraffung für Sie infrage kommt und welche Methode am sinnvollsten ist, klären Sie vorab in einem gemeinsamen Beratungsgespräch. In diesem bespricht Dr. Matiasek auch mögliche Kontraindikationen, die gegen einen Eingriff sprechen.

Was muss ich vor einer Oberschenkelstraffung beachten?

Damit Sie ideal auf den Eingriff vorbereitet sind und am Tag der OP mit einem guten Gefühl in die Praxis kommen können, führt Dr. Matiasek im Vorfeld ein persönliches Beratungsgespräch. In diesem erläutern Sie zunächst, was Sie an Ihnen genau stört und welche Wünsche, Vorstellungen und Erwartungen Sie an eine Straffung der Oberschenkel haben. Nach einer gründlichen Untersuchung Ihrer Oberschenkel bespricht Dr. Matiasek mit Ihnen, welche Methode für Sie am sinnvollsten ist, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen. Anschließend kann er Ihnen einen Behandlungsplan erstellen, der individuell an Sie und Ihre Bedürfnisse angepasst ist. Zudem informiert er Sie über den gesamten Behandlungsablauf und klärt Sie über mögliche Risiken und Komplikationen auf. Sollten Sie noch Fragen haben, dann zögern Sie nicht, diese noch vor der Behandlung zu stellen.

In Ihrem gemeinsamen Gespräch informiert Dr. Matiasek Sie auch über notwendige Vorsorgemaßnahmen. Verzichten Sie beispielsweise für zwei Wochen vor der OP auf blutverdünnende Medikamente, da diese zu Durchblutungs- und Wundheilungsstörungen führen können. Auch den Konsum von Alkohol und Nikotin sollten Sie für zwei Wochen einschränken oder komplett darauf verzichten. Je nachdem, mit welcher Methode die Oberschenkelstraffung durchgeführt wird, ist eine Vollnarkose notwendig. In diesem Fall müssen Sie für den Eingriff nüchtern sein. Das heißt, dass Sie sechs Stunden vor der OP nichts mehr essen dürfen – am besten greifen Sie zu leicht verdaulicher Kost. Ungesüßte Tees und Wasser dürfen Sie bis zu zwei Stunden vor der Oberschenkelstraffung trinken.

Wie läuft eine Oberschenkelstraffung ab?

Bei einer klassischen Oberschenkelstraffung stehen verschiedene Techniken bzw. Schnittführungen zur Auswahl. Welche bei Ihnen zum Einsatz kommt, hängt vom Ausmaß, der Lokalisation und der Beschaffenheit Ihrer Haut ab – so unterscheidet sich der Behandlungsablauf von Patient zu Patient. In einem ersten Schritt zeichnet Dr. Matiasek die Schnittführung auf die Haut: Bei der Ein-Schnitt-Technik (C-Schnitt) wird der Schnitt an der Leiste angesetzt und bis zum Beginn der Pofalte gezogen, wodurch ein halbmondförmiger Schnitt entsteht, der später im Schritt verläuft und somit auch im Bikini kaum zu sehen ist. Die Ein-Schnitt-Technik wird verwendet, wenn nur wenig überschüssige Haut entfernt werden muss. Die Zwei-Schnitt-Technik (T-Schnitt) kommt bei einer größeren Menge von Haut zum Einsatz. Zunächst  wird derselbe Schnitt wie bei der C-Technik gesetzt, es folgt ein zusätzlicher Schnitt in der Mitte der Oberschenkelinnenseite. Auf diese Weise kann die Haut rund um den Schenkel gestrafft und somit mehr Gewebe entfernt werden.

Unabhängig von der eingesetzten Schnitttechnik wird nun überschüssiges Haut- und Fettgewebe entfernt und die Haut nach oben gestrafft. Um eine optimale Straffung zu erreichen, ist es wichtig, die Hautlappen am Schambein und Leistenrand zu befestigen und zu vernähen. Die spezielle Nahttechnik und eine intensive Narbenpflege Ihrerseits tragen dazu bei, dass die Narben später sehr unauffällig und kaum sichtbar sind. Wenn nötig, werden nach dem Eingriff Drainagen gelegt, um die Wundflüssigkeit abzuleiten. Ein Pflasterverband schützt die Wunde zusätzlich vor äußeren Einflüssen. Die klassische Oberschenkelstraffung dauert ca. 1,5 Stunden, im Anschluss bleiben Sie für ein bis zwei Tage zur Beobachtung in der Klinik.

Eine Alternative zur Oberschenkelstraffung unter Vollnarkose ist die sogenannte Avelar Methode. Bei dieser Methode wird das Fettgewebe lokal betäubt, wodurch keine Vollnarkose nötig ist, außerdem werden Ihre Lymph- und Blutgefäße weniger belastet. Dabei wird zuerst eine Fettabsaugung angewandt und im Anschluss die überschüssige Haut entfernt. Welche Methode in Ihrem Fall am sinnvollsten ist und wie das für Sie individuell beste Ergebnis erzielen werden kann, besprechen Sie mit Dr. Matiasek im Rahmen des Beratungsgesprächs.

Welche Komplikationen können bei einer Oberschenkelstraffung auftreten?

Die Oberschenkelstraffung ist ein vergleichsweise risikoarmer Eingriff, dennoch lassen sich gewisse Komplikationen wie bei jedem chirurgischen Eingriff nie vollständig ausschließen. Rötungen, Schwellungen und Blutergüsse sind typische Begleiterscheinungen, weshalb sie nicht weiter bedenklich sind, außerdem gehen sie nach einigen Tagen und Wochen von selbst zurück. Unter Umständen kann es auch zu oberflächlichen Wundheilungsstörungen im Schritt, einem Taubheitsgefühl im Behandlungsareal, Nachblutungen oder Infektionen kommen. Eine Anstauung der Lymphflüssigkeit, asymmetrische Narben, Narbenkeloide oder eine sogenannte Dog-Ear-Bildung sind nach einer Oberschenkelstraffung prinzipiell ebenfalls möglich. Da Dr. Matiasek in seiner Praxis jedoch unter den höchsten Sicherheits- und Hygienestandards arbeitet und auf eine langjährige Ausbildung und Erfahrung als plastischer Chirurg zurückblickt, kann er das Risiko für solche unerwünschte auf ein Minimum reduzieren.

Was muss ich nach einer Oberschenkelstraffung beachten?

Nach einer erfolgreichen Oberschenkelstraffung tragen Sie bitte für sechs Wochen Kompressionswäsche, die dafür sorgt, dass das Gewebe und die Haut gut abheilen und die neugewonnene Form der Oberschenkel erhalten bleibt. Achten Sie nach der OP auf eine gute Körperhygiene, um einer Wundinfektion vorzubeugen. Auf Sport und andere körperlich anstrengende Aktivitäten, die die Muskulatur an den Oberschenkeln beanspruchen, sollten Sie bitte für vier bis sechs Wochen verzichten. In diesem Zeitraum sollten Sie auch übermäßige Sonneneinstrahlung, Sauna oder Solarium verzichten. Ihren Nikotinkonsum müssen Sie nach einer Oberschenkelstraffung für zwei bis vier Wochen reduzieren. Um die Wundheilung zu fördern, ist es wichtig, dass Sie diese Verhaltensmaßnahmen einhalten, da das Ergebnis ansonsten negativ beeinflusst werden könnte.

Wann sind die Ergebnisse der Oberschenkelstraffung sichtbar?

Wie lange die Heilung tatsächlich dauert, hängt vom Umfang des Eingriffs und der Regenerationsfähigkeit Ihres Körpers ab. Anfangs müssen Sie sich noch etwas gedulden, denn sichtbare Veränderungen können Sie erst nach einigen Wochen wahrnehmen, wenn die stärksten Schwellungen, Rötungen und Blutergüsse abgeklungen sind. Nach drei bis vier Monaten ist die Heilung dann vollständig abgeschlossen und Sie können das endgültige Ergebnis der Oberschenkelstraffung sehen. Dieses ist in der Regel dauerhaft, doch können Gewichtsschwankungen und der fortschreitende Alterungsprozess der Haut dazu beitragen, dass die Haut wieder an Elastizität und Spannung verliert. Achten Sie deshalb auf eine gesunde Lebensweise ohne Nikotin, regelmäßige Bewegung und eine vitaminreiche Ernährung. Eine wiederholte Oberschenkelstraffung ist prinzipiell möglich, ob sie jedoch sinnvoll ist, wird im Beratungsgespräch abgeklärt.

Sie wünschen sich straffe, glatte und sportliche Beine? Dr. Matiasek freut sich darauf, Sie zu einem Beratungsgespräch in seiner Praxis begrüßen zu dürfen und für Sie einen Behandlungsplan zu erstellen, der individuell an Sie und Ihre Bedürfnisse angepasst ist.

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