Facelift

Auf einen Blick
Dauer: 2-5 Stunden
Anästhesie: lokale Betäubung mit Sedierung oder Vollnarkose
Aufenthaltsdauer: stationär 1 Nacht
Nahtentfernung: nach 7-10 Tagen
Heilungsdauer: 2-4 Wochen

Im Laufe der Zeit verliert unsere Haut immer mehr an Spannkraft und Elastizität. Zudem nimmt das Volumen in unserem Gesicht in Folge des reduzierten Unterhautgewebes kontinuierlich ab. Die Folge ist ein müder und teilweise mürrischer Ausdruck. Minimalinvasive Methoden können helfen, erste Falten zu minimieren und Ihrem Gesicht einen frischeren Ausdruck zu verleihen. Doch irgendwann zeigen auch diese nicht mehr die angestrebte Wirkung. Hier hilft das sogenannte Facelifting, ein operativer Eingriff, bei dem die erschlaffte Haut und das darunterliegende Gewebe gespannt werden. Mithilfe modernster Facelift-Techniken der plastischen, ästhetischen und rekonstruktiven Chirurgie können die optischen Zeichen der Zeit gut behandelt werden, ohne die eigene Persönlichkeit, Mimik und Gesichtsstruktur zu verlieren. Verloren gegangene Konturen werden wiederhergestellt, die Haut geglättet und faltenfrei gemacht. Dadurch erscheint sie bis zu zehn Jahre jünger, wodurch auch das Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein der Patienten und Patientinnen wieder steigen.

Wann kommt ein Facelift zum Einsatz?

Aufgrund des natürlichen Alterungsprozesses erschlaffen unsere Gewebestrukturen immer mehr. Das Gesicht sinkt durch den Einfluss der Schwerkraft nach unten und verändert unsere Konturen. Zudem entstehen durch die Erschlaffung der Haut Falten, die mit der Zeit immer tiefer werden. Auch das Unterhautfettgewebe nimmt ab, unser Gesicht erscheint weniger voluminös. Diesen Effekt können verschiedene Faktoren wie zu häufiges Sonnenbaden, Stresse, ungesunde Ernährung, Alkohol- und Nikotinkonsum sowie freie Radikale und Luftverschmutzung verstärken. Viele Menschen leiden unter ihrem Aussehen und fühlen sich zunehmend unwohl in ihrer Haut, weshalb Sie sich ein jugendlicheres, frischeres Aussehen wünschen.

 Die ästhetische Gesichtschirurgie kann die abgesunkenen Strukturen, wie in etwa Hängebäckchen oder eine erschlaffte Halspartie, wieder neu positionieren und die Hautfalten beseitigen. Zudem kann im Zuge der Operation Volumen in die abgeflachten Regionen eingebracht werden. Aus plastisch-chirurgischer Sicht kann das Gesicht in die vier Regionen Stirn, Mittelgesicht, Wangen und Hals eingeteilt werden. Jeder dieser Bereiche muss getrennt vom anderen betrachtet werden, da sie unterschiedlich altern. Jedoch gibt es für jeden zu korrigierenden Teil des Gesichts viele verschiedene Korrekturmethoden.

Für wen eignet sich ein Facelift?

Grundsätzlich eignet sich ein Facelift für alle Menschen, deren Hautstruktur deutlich an Spannkraft und Elastizität verloren hat. Zunächst bieten sich zwar minimalinvasive Verfahren der Faltenbehandlung an, jedoch verlieren diese bei zunehmender Erschlaffung der Haut ihre Wirkung. Die Entscheidung für ein Facelifting wird meist nicht aufgrund des Alters, sondern anhand der sichtbaren Anzeichen der Hautalterung getroffen. Deshalb kann eine Aussage über das Durchschnittsalter nicht so wirklich getroffen werden. Doch zeigt sich, dass vor allem Personen ab 50 Jahren von diesem Eingriff Gebrauch machen. Mit einer Gesichtsstraffung können abgesunkene Augenbrauen, erschlaffte Wangen- und Halspartien gestrafft und Ihnen ein frischeres, jüngeres Hautbild verliehen werden. Wichtig ist, dass die natürlichen, charakteristischen Gesichtszüge erhalten bleiben und Sie mit Ihrem Aussehen am Ende zufrieden sind.

Was muss ich vor dem Facelift beachten?

Da es für ein Facelift viele verschiedene Anwendungsmöglichkeiten gibt, ist ein ausführliches Beratungsgespräch von großer Wichtigkeit. Darin geht es nicht nur um eventuelle Vorerkrankungen, Allergien oder Gesundheitsstörungen, um mögliche Risikofaktoren ausschließen zu können, sondern in erster Linie Ihre Wünsche. Danach untersucht Dr. Matiasek die zu behandelnden Körperstellen und macht sich ein Bild der Ausgangssituation. Darauf aufbauend erstellt er gemeinsam mit Ihnen ein individuell auf Sie zugeschnittenes Behandlungskonzept, damit Sie am Ende mit dem Ergebnis zufrieden sind. 

 Um Sie besser auf die Operation vorzubereiten, bespricht Dr. Matiasek mit Ihnen alle Schritte im Vorfeld und beantwortet noch offene Fragen. Über mögliche Risiken und Komplikationen klärt er Sie ebenfalls auf, da diese immer im Zuge eines operativen Eingriffs vorkommen können.

Mindestens zwei Wochen vor dem Eingriff sollten Sie das Rauchen und auch den Alkoholkonsum stoppen, da es ansonsten zu Wundheilungsstörungen kommen kann. Auch blutverdünnende Medikamente wie Marcoumar oder Aspirin sollten eine Woche vor der Operation nicht mehr eingenommen werden. Da eine Gesichtsstraffung im Normalfall unter Vollnarkose stattfindet, sollte sechs Stunden vor dem Eingriff nichts mehr gegessen und zwei Stunden vorher nur noch wenig getrunken werden. Verzichten Sie am Tag der Behandlung auch auf Make-up im Gesicht.

Wie läuft ein Facelift ab?

Je nach Ausprägung und Wunsch der Patienten und Patientinnen läuft das Facelift unterschiedlich ab. Allen Methoden gemeinsam ist, dass es sich um einen operativen Eingriff handelt, welcher mit einem meist zweitägigen Klinikaufenthalt verbunden ist. Die Operation selbst dauert je nach Aufwand zwischen einer und mehrerer Stunden.

Grundsätzlich wird zwischen einem umfangreicheren Facelift und Minimalvarianten unterschieden. Die Schnitte bei einem klassischen Facelift erfolgen dabei am Haaransatz und hinter den Ohren bis runter zum Nacken. Dabei wird die Haut angehoben und von der Muskulatur, dem Bindegewebe und dem Fettgewebe gelöst und vorsichtig nach hinten und oben gezogen. Damit erhält Ihr Gesicht seine Konturen wieder. Darüber hinaus werden auch die Muskeln und das Unterhautfettgewebe neu positioniert. In einem nächsten Schritt wird die überschüssige Haut entfernt und die Schnittstellen vernäht. Um einen natürlichen Look beizubehalten, ist es wichtig, dass die Straffung nicht zu stark verläuft.

Neben der klassischen Variante gibt es auch Teilliftings wie in etwa das Stirn- oder das Augenbrauenlifting. Dabei können stark ausgeprägte Stirnfalten wie die Zornesfalte oder Denkerfalten stark reduziert werden.

Beim Mini-Lifting wird vor allem der Wangenbereich gestrafft, doch werden dabei die Muskeln, das Fett- oder Bindegewebe nicht angetastet. Die Anzahl der Schnitte ist ebenfalls wesentlich geringer, wodurch die Heilung schneller verläuft. Diese Variante findet vor allem bei jüngeren Patienten und Patientinnen Anklang, bei denen die Haut nur minimal erschlafft ist.

Bei besonders starken Zeichen der Hautalterung empfiehlt sich ein komplettes Face-Neck-Lifting, da es ansonsten zu Unstimmigkeiten im Erscheinungsbild kommen kann. Das Gesicht erscheint zwar deutlich jünger, der Hals- und Nackenbereich ist aber immer noch von schlaffer Haut geprägt. Mithilfe modernster Facelift-Techniken kann Dr. Matiasek Sie um zehn bis 15 Jahre jünger aussehen lassen. Auch etwaige Narben verlaufen heutzutage in natürlichen Hautfalten. Im Laufe der Zeit verblassen diese aber immer mehr.

Welche Komplikationen und Risiken birgt ein Facelift?

Im Grunde gilt das Facelift als ein komplikationsarmer Eingriff, jedoch können wie bei jeder Operation Komplikationen auftreten. Direkt nach dem Eingriff kann es zu Rötungen, Schwellungen, Blutergüssen, einem Spannungsgefühl sowie Verhärtungen kommen. Diese Symptome verschwinden aber in den meisten Fällen nach wenigen Tagen wieder. Bei manchen Patienten und Patientinnen tauchen Taubheitsgefühle in Folge von Verletzungen der Nerven auf. Auch diese sollten sich innerhalb einiger Wochen wieder erholen. Wie bei vielen Operationen können in Einzelfällen auch Wundheilungsstörungen, Blutungen, Narbenbildung oder Infektionen auftreten, was jedoch dank moderner Techniken nur noch selten der Fall ist.

Was muss ich nach dem Facelift beachten?

Nach der Operation sollten Sie sich für zumindest zwei Wochen Ruhe gönnen, um eine optimale Heilung zu garantieren. Versuchen Sie starke Bewegungen im Gesicht zu vermeiden und verzichten Sie am besten ganz auf Nikotin und Alkohol. Zudem sollten Sie gleich von Beginn an Ihr Gesicht kühlen, um Rötungen und Schwellungen zu lindern beziehungsweise sogar entgegenzuwirken.

Auch sollten Sie versuchen, in den ersten Wochen auf dem Rücken zu schlafen, um Druckstellen zu vermeiden. Um die Kaumuskulatur zu entlasten, steigen Sie am besten auf weiche Kost um. Sport, Sauna, Dampfbad und Solarium sind in den ersten Wochen verboten. Zwar sind Sie nach etwa zwei bis vier Wochen wieder arbeits- und gesellschaftsfähig, jedoch sollten Sie keine schweren Tätigkeiten verrichten.

Damit die Narben schön verheilen, sollten Sie diese gut pflegen und intensive Sonnenbestrahlung meiden. Über mögliche Pflegeprodukte können Sie sich gerne im Zuge des Beratungsgesprächs bei Dr. Matiasek informieren. Halten Sie sich unbedingt an alle anstehenden Nachsorgetermine, damit der Heilungsverlauf kontrolliert und bei etwaigen Komplikationen rechtzeitig reagiert werden kann.

Wann sind die Ergebnisse des Facelifts sichtbar?

Wann das endgültige Ergebnis sichtbar wird, hängt vom Umfang und der Operationstechnik ab. Hinzu kommen Schwellungen, Rötungen und Hämatome, die einige Zeit brauchen, um abzuheilen. Somit kann es einige Wochen oder sogar Monate dauern, bis das Endergebnis eintritt. Auch die Wirkungsdauer ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Im Allgemeinen hält das Ergebnis jedoch zehn bis 15 Jahre. Ein gesunder Lebensstil und ein wirksamer Sonnenschutz können die Haltbarkeit verlängern.

Dr. Matiasek verfolgt den Anspruch, Ihren natürlichen Look und Ihre Persönlichkeit zu erhalten und Ihrem Gesicht ein jugendliches, frisches Aussehen zu verleihen. Deshalb freut sich Dr. Matiasek, Sie zu einem persönlichen Beratungsgespräch in seiner Praxis begrüßen zu dürfen, wo Ihre Wünsche und Vorstellungen besprochen und ein individueller Behandlungsplan festlegt werden kann.

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