Eigenbluttherapie / Vampirlifting (PRP)

Auf einen Blick
Dauer: 30-40 Minuten
Anästhesie: keine
Aufenthaltsdauer: ambulant
Nahtentfernung: nicht notwendig
Heilungsdauer: Schwellung und blaue Flecken für etwa 2-3 Tage

Ganz Hollywood schwört mittlerweile auf das sogenannte Vampirlifting, das auch unter den Bezeichnungen Eigenbluttherapie, Plasmalifitig oder PRP-Therapie bekannt ist. Im Grunde besteht dieses Verfahren schon seit Jahrhunderten in der Naturheilkunde und ist somit so alt wie die Medizin selbst. Dabei wird den Patienten und Patientinnen Blut entnommen, speziell aufbereitet und in späterer Folge in die gewünschte Körperstelle wieder injiziert. Der eintretende Verjüngungseffekt tritt aufgrund der im Blut enthaltenen Wachstumsfaktoren und zellerneuernden Bestandteile ein. Diese sorgen für eine Regeneration der Haut und regen zudem die Kollagenproduktion an. Aufgrund dieser Eigenschaft findet die PRP-Therapie in vielen Bereichen der Medizin Anwendung, wie in etwa bei der Glättung von Falten, der Minderung von Narben und zur Anregung des Haarwachstums oder als Unterstützung bei der Wundheilung.

Was lässt sich mit der Eigenbluttherapie behandeln?

Durch die Eigenbluttherapie wird die Produktion von Kollagen und Hyaluronsäure im Körper angeregt, wodurch sich die Hautstruktur verbessert. Diesen Effekt machen sich Experten vor allem für eine natürliche Straffung und Verjüngung des Gesichts, insbesondere der Mund- und Augenpartie, sowie des Halses, Dekolletés oder der Handrücken zunutze. Die Haut wirkt dadurch deutlich frischer und praller, störende Falten verschwinden.

Doch auch außerhalb der ästhetischen Medizin findet das Vampirlifting Anwendung. Da die PRP-Therapie die Zellregeneration fördert, kommen PRP-Injektionen auch bei Arthrosen, in der Zahn- und Augenheilkunde, Kieferchirurgie und Erkrankungen des Bewegungsapparates zum Einsatz. Der Heilungsprozess wird durch das Blutplasma angeregt und beschleunigt. Auch Narben, wie in etwa Akne-Narben, Schwangerschaftsstreifen oder Operationsnarben können mit dem Eigenblutverfahren gemindert werden. Darüber hinaus regt das gewonnene Blutplasma die Haarwurzel und folglich das Haarwachstum an, weshalb die PRP-Therapie auch bei anlagebedingtem oder kreisrundem Haarausfall empfohlen wird.

Für wen eignet sich eine PRP-Behandlung?

Das Vampirlifting eignet sich besonders dafür, die Zeichen der Hautalterung zu beseitigen und Ihr Hautbild auf natürlichem Wege ohne operativen Eingriff zu verbessern. Da bei diesem Verfahren nur körpereigene Stoffe eingesetzt werden, kann es bei einer großen Anzahl von Personen angewendet werden, da Unverträglichkeiten sowie die Übertragung von Krankheiten grundsätzlich ausgeschlossen werden können. Zur Hautverjüngung kann die PRP-Behandlung an fast allen Körperbereichen durchgeführt werden. Vor allem im Gesicht kann es unreine, leicht faltige, schlaffe und volumenarme Haut zu neuer Frische verhelfen.

Nicht geeignet ist das Verfahren bei tiefen Falten und Hautunebenheiten und bei bestimmten bestehende Krankheiten wie Krebs, Autoimmun- oder Lebererkrankungen oder Schuppenflechte im Gesicht und Neurodermitis sowie Durchblutungs- oder Blutgerinnungsstörungen. Wenn Sie bestimmte Medikamente wie etwa Kortikosteroide oder nichtsteroidale Antirheumatika einnehmen müssen oder an einer schweren Form von Akne oder einer akuten Hautinfektion leiden, wird im Allgemeinen ebenfalls von einer Eigenbluttherapie abgeraten. Ob die Eigenbluttherapie für Sie geeignet ist, klärt Dr. Matiasek mit Ihnen gemeinsam in einem Beratungsgespräch.

Was muss ich vor der Eigenbluttherapie beachten?

Vor Beginn der Therapie findet ein umfassendes Beratungsgespräch statt, um Ihnen die bestmögliche Behandlung bieten zu können. Dr. Matiasek klärt Sie über mögliche Risiken und Komplikationen auf, erklärt Ihnen den Ablauf der Behandlung und stellt die Ausgangssituation fest. Darauf aufbauend entwickelt er mit Ihnen gemeinsam einen individuellen Behandlungsplan. Informieren Sie Dr. Matiasek unbedingt über eventuelle Medikamente, die Sie einnehmen müssen, denn spätestens drei Tage vor der Eigenbluttherapie müssen Sie auf blutverdünnender Arzneien wie in etwa Aspirin, Marcoumar, ASS oder Thrombo verzichten. Der Wirkstoff Paracetamol bleibt hingegen erlaubt. Zur eigentlichen Behandlung sollten Sie am besten ungeschminkt kommen, um eine Fälschung des Ergebnisses zu verhindern. Bei einer Behandlung gegen Haarausfall vergessen Sie bitte nicht, Ihre Haare zu waschen und auf Styling-Produkte zu verzichten. Sollten Sie noch weitere Fragen zur Eigenbluttherapie und deren Ablauf haben, können Sie sich jederzeit bei Dr. Matiasek und seinem Team melden.

Wie läuft die Eigenbluttherapie ab?

Da es sich bei diesem minimalinvasiven Eingriff um ein etwa einstündiges ambulantes Verfahren handelt, braucht es in der Regel keine Form der Narkose. Lediglich für die Injektion der aufbereiteten Plasmaflüssigkeit kann auf Wunsch eine spezielle Anästhesiecreme auf die zu behandelnden Hautpartien aufgetragen werden.

 Zuerst wird Ihnen das benötigte Blut, etwa 10 bis 100 Milliliter, entnommen und in einer Zentrifuge, einem speziellen Gerät, welches das Plasma vom restlichen Blut trennt, für die weitere Behandlung aufbereitet. Danach werden das Plasma und die Blutplättchen mit Stoffen wie Aminosäuren, Vitaminen und Hyaluronsäure angereichert. Erst dann kann das Eigenblut unter die Haut an der ausgewählten Körperstelle injiziert werden. Dazu verwendet Dr. Matiasek eine feine Nadel mit speziellen Aufsätzen, um die Plasmaflüssigkeit gleichmäßig und optimal zu verteilen. Je nach Zustand Ihrer Haut und dem Grund der Behandlung erfolgen etwa 30 bis 50 Injektionen. Sollte etwas vom aufbereiteten Blut übrig bleiben, kann dieses mit einer hoch dosierten Vitaminlösung versetzt auf die Haut aufgetragen werden.

 Die PRP-Behandlung der Kopfhaut ist in den ersten beiden Schritten ident wie bei den anderen Körperregionen: Die Kopfhaut wird gereinigt und das behandelte Eigenblut darunter injiziert. Dabei wirken die in den Blutplättchen enthaltenen Wachstumsfaktoren regenerativ auf die Haarfollikel. Aktive Follikel entwickeln sich verstärkt und inaktive werden in eine Wachstumsphase versetzt, was den Haarwuchs anregt und das Haar zusätzlich verdichtet. Auch die Haarwurzeln werden dadurch verstärkt, was einem Haarausfall entgegenwirkt. Doch nur bereits vorhandene Haare können verdickt werden. Wo keine Haare mehr sind, werden auch keine neuen mehr wachsen. In diesem Fall kann Sie Dr. Matiasek gerne zur Haartransplantation und Haarverdichtung beraten.

Welche Komplikationen und Risiken birgt eine PRP-Behandlung?

Im Grunde können schwere Nebenwirkungen sowie allergische Reaktionen ausgeschlossen werden, da bei der Eigenbluttherapie nur körpereigene Substanzen zur Anwendung gelangen. Direkt nach der Behandlung ist die Haut an den betroffenen Körperstellen meist etwas gerötet oder wirkt etwas trocken. Zum Teil können auch kleine Blutungen, Schwellungen oder Blutergüsse auftreten. Diese leichten Nebenwirkungen verschwinden normalerweise innerhalb der nächsten Tage. Weil der Körper die injizierten körpereigenen Stoffe mit der Zeit jedoch abbaut und somit auch der Verjüngungseffekt verfällt, muss die Therapie in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.

Was muss ich nach der Eigenbluttherapie beachten?

Um Nebenwirkungen wie Schwellungen oder Blutergüsse so gering wie möglich zu halten, sollten Sie die behandelten Körperstellen in den nächsten Tagen gut kühlen. Darüber hinaus sollten Sie etwa zwei bis drei Tage lang auf Dampfbad- und Saunabesuche sowie Sport verzichten. Am Tag der Behandlung sollten Sie keine schweren körperlichen Tätigkeiten verrichten. Meiden Sie zwei Wochen lang pralle Sonne und achten Sie auf einen ausreichenden Sonnenschutz. Sollten Sie wegen Ihres Haarwachstums behandelt worden sein, waschen Sie Ihre Haare erst am nächsten Tag der Behandlung. Normalerweise sind Sie nach zwei bis drei Tagen wieder gesellschaftsfähig und können Ihrem normalen Alltag nachgehen.

Wann sind die Ergebnisse der Eigenbluttherapie sichtbar?

Bereits nach einer Woche können Sie erste sichtbare Erfolge sehen. Das vollständige Ergebnis stellt sich nach etwa vier Wochen ein. Um einen nachhaltigen Verjüngungseffekt zu erzielen, empfehlen sich je nach Therapieform und Körperpartie drei bis fünf Sitzungen im Abstand von vier Wochen. Die Wirkung der Eigenbluttherapie bleibt im Normalfall etwa 18 Monate bestehen und sollte danach wieder aufgefrischt werden. Eine PRP-Behandlung lässt sich beliebig oft wiederholen. Durch mehrmalige Sitzungen wird die Haut immer wieder aufs Neue angeregt, vermehrt Kollagen zu bilden. Dadurch wirkt sie sichtbar straffer und praller. Das Ergebnis einer Haarwuchstherapie wird ebenfalls innerhalb weniger Wochen sichtbar. Um den Haarverlust jedoch dauerhaft zu stoppen, empfehlen sich etwa drei Sitzungen im Abstand von einem Monat.

 Dr. Matiasek bietet die Eigenbluttherapie auch in Kombination mit anderen ästhetischen Behandlungen wie in etwa mit einer Hyaluronsäure-Unterspritzung oder einem Fadenlifting an. Detaillierte Informationen erhalten Sie in einem Beratungsgespräch in seiner Praxis.

Das Ziel von Dr. Matiasek ist es, immer die bestmögliche Behandlung durchzuführen, um Ihr persönliches und natürliches Schönheitsideal zu erreichen. Dazu stehen Ihnen seine fachliche Kompetenz und sein feines Gespür für Einzigartiges zur Verfügung. Dr. Matiasek freut sich, Sie in einem gemeinsamen Gespräch kennenzulernen und Ihnen einen individuellen Behandlungsplan zu erstellen!

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