Brustverkleinerung in Wien

Auf einen Blick
Dauer: ab 1 Stunde
Anästhesie: Vollnarkose
Aufenthaltsdauer: stationär 1-2 Nächte
Nahtentfernung: selbstauflösend
Heilungsdauer: 2 Wochen

Die Brüste sind das Symbol der Weiblichkeit, daher kann eine zu große oder asymmetrische Brust das Wohlbefinden beeinträchtigen. Einige Frauen empfinden eine zu große Brust als unästhetisch und andere wiederum leiden dadurch unter gesundheitlichen Problemen, die durch das Eigengewicht der Brüste entstehen. Hierzu zählen vor allem Rücken- und Nackenschmerzen, Haltungsfehler, Entzündungen in der Unterbrustfalte, aber auch Schlafprobleme. Eine professionell durchgeführte Brustverkleinerung hat daher das Ziel, eine kleinere und festere Brust ganz nach Ihren Wunschvorstellungen zu formen. Dem Entschluss einer Bruststraffung geht oftmals ein langer Prozess der Entscheidungsfindung voraus, daher möchte Dr. Matiasek Ihnen eine Hilfestellung bieten, um Sie bei Ihrer Entscheidung bestens zu begleiten.

Welche Gründe sprechen für eine Brustverkleinerung?

Viele Frauen wünschen sich zwar große Brüste, allerdings kann ein üppiger Busen auch eine Belastung darstellen. Daher können die Gründe für eine Brustverkleinerung sehr vielfältig sein. Denn die Betroffenen leiden dabei häufig unter chronischen Rückenschmerzen, die oftmals mit Bandscheibenvorfällen einhergehen. Darüber hinaus kann die psychische Belastung durch die großen Brüste ein Grund für eine Brustverkleinerung sein, da sich die Frauen oft unwohl in ihrem eigenen Körper fühlen. Einige Frauen entscheiden sich auch für den Eingriff, weil sie ungleich große Brüste haben oder starke Hautreizungen und Ekzeme in der Unterbrustfalte entstehen. Eine professionell durchgeführte Brustverkleinerung gilt hierbei als einzige Behandlungsmöglichkeit und verschafft den Patientinnen eine bedeutende Erleichterung.

Was muss ich vor einer Brustverkleinerung beachten?

Vor der Brustverkleinerung findet ein ausführliches Beratungsgespräch statt, bei dem eine Untersuchung der Brust erfolgt und Dr. Matiasek mit Ihnen das Wunschergebnis bespricht. So kann genau festgelegt werden, was Sie sich von dem Eingriff erwarten und einen individuellen Behandlungsplan erstellen. Zusätzlich erklärt er Ihnen den genauen Ablauf der Brustverkleinerung und Sie werden über die möglichen Risiken und Komplikationen, die bei einer Operation möglich sind und auch aus medizinischer Sicht nicht vollkommen unvermeidbar sind, informiert. Durch den aktuellen Stand der medizinischen Forschung sind diese jedoch gering und treten nicht bei allen Patientinnen auf. Denn die Verkleinerung der Brust findet unter Vollnarkose statt und mit einer guten Vorbereitung ist es möglich, das Risiko für Komplikationen zu senken. Selbstverständlich bleibt bei dem Gespräch auch genügend Zeit, um offene Fragen zu beantworten.

Im Allgemeinen ist es wichtig, 14 Tage vor dem operativen Eingriff blutverdünnende Medikamente abzusetzen. Ebenso sollten Sie jegliche Schlafmittel etwa zwei Wochen vor dem geplanten OP-Termin nicht mehr einnehmen. Im Idealfall sollten Sie auch den Konsum von Alkohol und Nikotin einstellen. Am Tag der Brustverkleinerung selbst sollten Sie sechs Stunden vorher keine Nahrung mehr zu sich nehmen. Das Trinken von Wasser oder ungesüßten Tee hingegen ist bis zu zwei Stunden vor der OP erlaubt.

Wie läuft eine Brustverkleinerung ab?

Bei einer Verkleinerung der Brust unterscheiden Mediziner zwischen verschiedenen Techniken. Alle haben gemeinsam, dass das Fett- und Drüsengewebe aus den Brüsten entnommen wird. Der Unterschied liegt jedoch darin, wo genau die Schnitte gesetzt werden. Welche Methode dabei zur Anwendung kommt, hängt von der Beschaffenheit der Brust der Patientin ab. Dabei ist jedoch immer ein stationärer Aufenthalt von etwa ein bis zwei Tagen vorgesehen.

Ist es bei der Brustverkleinerung notwendig, viel Gewebe zu entnehmen, so wird meistens zusätzlich eine Bruststraffung durchgeführt. Außerdem kann in diesem Zusammenhang eine Brustwarzenkorrektur notwendig sein, um die Brustwarze an die neue Brustform anzupassen.

 Die gängigsten Schnitttechniken sind hierbei:

 

Benelli-Technik

Diese Methode ist besonders geeignet, wenn nur kleine Teile des Brustgewebes entfernt werden müssen. Entlang des Warzenhofs wird hierbei ein kreisrunder Schnitt gesetzt, um überschüssige Haut zu entfernen. In Kombination mit einer anschließenden leichten Straffung verläuft die Wundheilung meist schnell und hinterlässt keine sichtbare Narbe.

 

Lejour-Technik

Bei dieser Schnitttechnik ist die Entnahme einer großen Gewebemenge vorgesehen. Hierbei wird jedoch auf vertikale Schnitte verzichtet und die Schnittführung verläuft vom Brustwarzenhof senkrecht in Richtung Unterbrustfalte, da der dadurch entstandene Zugang deutlich größer ist und eine gesteigerte Gewebeentnahme erleichtert. In den allermeisten Fällen ist hierbei neben der Brustverkleinerung auch eine Straffung erforderlich oder erwünscht.

 

L-Schnitt und T-Schnitt

Weist die Brust der Patientin eine deutliche Erschlaffung auf, so wird in der Regel ein L- oder T-Schnitt angewendet. Bei dem L-Schnitt verläuft der Schnitt nur zu einer Seite, bei dem T-Schnitt hingegen wird er an beiden Seiten in der Unterbrustfalte gesetzt. Beide Methoden haben jedoch gemeinsam, dass der Schnitt um den Warzenhof mit einer senkrechten, nach unten verlaufenden Schnittführung erfolgt. Oftmals muss die Brustwarze zusätzlich nach oben verlagert werden. Dabei bildet sich je nach Schnitt eine T- oder L-förmige Narbe.

Welche Risiken birgt eine Brustverkleinerung?

Wie bei jedem operativen Eingriff lassen sich auch hierbei mögliche Risiken und Komplikationen nicht vollkommen ausschließen. Nach der OP kann es daher zu Infektionen, Rötungen oder Schwellungen kommen. In der Regel verschwinden die Nebenwirkungen jedoch nach wenigen Tagen wieder. Überdies kann es direkt an der Brustwarze zu Sensibilitätsstörungen, Wundheilungsstörungen, unästhetischen Narbenbildungen und Narbenwucherungen kommen. In äußerst seltenen Fällen ist ein Absterben der Brustwarzen möglich.

 Da in der Brust das Fettgewebe mit dem Drüsengewebe verbunden ist, wird bei der Operation meistens auch Drüsengewebe entfernt. Folglich lässt sich bei diesem Eingriff das Risiko einer Stillunfähigkeit nicht vollständig ausschließen, da es zu Verletzungen der Milchstränge kommen kann. Daher lassen Frauen mit Kinderwunsch idealerweise die Brustverkleinerung erst dann vornehmen, wenn sie ihre Familienplanung abgeschlossen haben.

Was muss ich nach einer Brustverkleinerung beachten?

Nach der OP ist es besonders wichtig, Ihrem Körper ausreichend Ruhe zu gönnen. So kann der Heilungsprozess komplikationslos verlaufen. Zudem ist es wichtig, in den ersten Wochen einen speziellen Stütz-BH, sowohl tagsüber als auch in der Nacht, zu tragen. Denn hiermit wird die Heilung unterstützt und die Brust wie gewünscht geformt.

Da in den ersten Wochen nach der Operation noch eine erhöhte Gefahr für eine Wundinfektion besteht, sollten Sie Saunagänge und Solarien in den ersten sechs Wochen vermeiden. Auch der Konsum von Alkohol beeinflusst die Wundheilung negativ, daher sollte darauf verzichtet werden. Zusätzlich wirkt sich die Schlafposition auf das Ergebnis aus. Postoperativ sollten Sie daher in den ersten Wochen nicht auf dem Bauch oder in Seitenlage schlafen.

 Duschen dürfen Sie erst sieben bis 14 Tage nach dem Eingriff, denn die Wunde darf sich durch das Wasser nicht zu stark aufweichen. Um den Heilungsprozess zusätzlich zu unterstützen, bieten sich vor allem kalte Duschen an, da sie die Durchblutung anregen. Ein Vollbad hingegen ist erst nach fünf Wochen wieder empfehlenswert. Sportliche Aktivitäten sind schon nach zwei Wochen wieder erlaubt. Mit dem Heben schwerer Gegenstände und dem Ausführen von anstrengenden Tätigkeiten sollten Sie besser vier bis sechs Wochen warten. Je nach Beruf sind Sie nach etwa einer Woche wieder arbeitsfähig.

 Nach einer Brustverkleinerung ist es essenziell, die Termine zur Nachkontrolle einzuhalten, denn so kann der Prozess der Heilung laufend kontrolliert werden.

Wann kann ich die Ergebnisse der Brustverkleinerung sehen?

Nach dem Eingriff kann es einige Zeit dauern, bis Sie das endgültige Ergebnis sehen. Dies liegt daran, dass die Schwellungen einige Zeit in Anspruch nehmen, bis sie zurückgehen. In den allermeisten Fällen ist die neue Brustform bereits nach etwa sechs Wochen erkennbar. Bis das endgültige Ergebnis sichtbar ist, kann es jedoch bis zu sechs Monate dauern. Anschließend ist das Ergebnis dauerhaft zu sehen. Jedoch kann sich die Form und Größe der Brüste nach einer Brustverkleinerung durch den natürlichen Alterungsprozess oder einer deutlichen Gewichtszunahme wieder verändern. Eine erneute Brustverkleinerung ist in solch einem Fall meistens problemlos möglich.

In seiner Praxis kann mithilfe einer Untersuchung Ihrer Brust einen auf Sie individuell zugeschnittenen Behandlungsplan erstellt werden, der ganz Ihren Wunschvorstellungen entspricht. Daher freut sich Dr. Matiasek darauf, Sie bald bei sich in der Ordination begrüßen zu dürfen.

priv. -doz. dr.
johannes matiasek

Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie

Mein Name ist Priv.-Doz. Dr. Johannes Matiasek und ich helfe Ihnen, Ihr persönliches und natürliches Schönheitsideal zu realisieren. Auch werden Sie wieder mit mehr Selbstbewusstsein das Leben meistern. Dies zu erreichen setzt auf der ärztlichen Seite nicht nur ein hohes Maß an Fachkompetenz voraus, sondern auch jahrelange einschlägige Erfahrung und ein feines Gespür für die Einzigartigkeit. All diese Ressourcen bringe ich mit. Die Kombination von meiner fundierten Ausbildung zum Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie mit einer tiefen Einfühlsamkeit für die Wünsche und Bedürfnisse meiner Patienten bedeutet, dass bei meinen Behandlungen Ihre Schönheit und Ihre Gesundheit bestmöglich harmonieren.

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