Brustvergrößerung

Auf einen Blick
Dauer: ab 1 Stunde
Anästhesie: Vollnarkose
Aufenthaltsdauer: stationär 1 Nacht
Nahtentfernung: nach 14 Tagen
Heilungsdauer: 2 Wochen

Sie fühlen sich in Ihrer Haut nicht wohl, Sie plagt ein vermindertes Selbstwertgefühl oder Sie stehen unter psychischem Leidensdruck aufgrund der Form oder Größe Ihres Busens? Minderwertigkeitsgefühle und psychische Belastungen sind keine Seltenheit, wenn es um das Selbstbewusstsein von Frauen und ihrem Körper geht. Sie können diesem Leidensdruck ein Ende bereiten und gemeinsam mit dem Arzt Ihres Vertrauens einen passenden Weg zu Ihrer gewünschten Brustgröße und -form finden. In seiner Praxis bietet Dr. Matiasek Ihnen unterschiedliche Arten zur Brustvergrößerung an, um Ihnen wieder mehr Selbstbewusstsein und ein positives Lebensgefühl zu verleihen.

Welche Gründe sprechen für eine Brustvergrößerung?

Es gibt diverse Gründe, die für eine Brustvergrößerung sprechen. Bei vielen Patientinnen stehen ästhetische Gründe im Vordergrund. Haben auch Sie den Wunsch nach einer voluminösen Brust, da Sie entweder von Natur aus kleinere Brüste haben oder sie subjektiv als klein betrachten, so kann Dr. Matiasek Ihnen in seiner Praxis weiterhelfen. Ein häufiger Grund für eine Brustvergrößerung ist außerdem eine veränderte Brustform nach einer Schwangerschaft oder starkem Gewichtsverlust. Zudem wenden sich viele Patientinnen aufgrund des natürlichen Alterungs- und Erschlaffungsprozesses des Bindegewebes an plastische Chirurgen, um ihnen bei ihrem Wunsch nach einer strafferen Brust weiterzuhelfen.

 Neben ästhetischen sprechen häufig auch medizinische Gründe für eine Brustvergrößerung. Beispielsweise leiden einige Patientinnen an angeborenen oder erworbenen Fehlbildungen, die ihrer Brust eine ungleiche Form, angeborene Deformationen oder Asymmetrien verleihen. Außerdem unterstützt Dr. Matiasek auch Frauen, die ihre Brüste nach einer Krebserkrankung ein- oder beidseitig entfernen mussten. In solchen Fällen kann eine Brustvergrößerung zu einem positiveren Lebensgefühl beitragen und vielen Frauen den psychischen Leidensdruck der vergangenen Erkrankung nehmen.

Was muss ich vor einer Brustvergrößerung beachten?

Vor der Brustvergrößerung führt Dr. Matiasek mit seinen Patientinnen ein ausführliches Aufklärungsgespräch. Im Zuge dessen erkläre er Ihnen, was Sie vor dem Eingriff beachten sollten. Sie sollten etwa blutverdünnende Medikamente für fünf bis sieben Tage vor dem operativen Eingriff absetzen; dazu zählen unter anderem Aspirin, ASS, Plavix oder Marcoumar. Da sich Nikotin und Alkohol negativ auf den Wundheilprozess und die Durchblutung auswirken können, sollten Sie auf jene in den Wochen vor Ihrer Operation verzichten. Am Tag des Eingriffs sollten Sie außerdem sechs Stunden vor der Operation nichts mehr essen und bis zu zwei Stunden davor nichts mehr trinken.

Wie läuft die Brustvergrößerung mit Implantaten ab?

Wie eine Brustoperation mit Implantaten abläuft, hängt davon ab, welches Implantat und welche Technik zur Vergrößerung angewendet werden. In der Regel verbleiben Sie für ein bis drei Tage in der Klinik, um eine korrekte Vor- und Nachsorge gewährleisten zu können. Der chirurgische Eingriff an sich dauert etwa 60 bis 90 Minuten. Je nach Brust- und Körperform der Patientinnen gibt es drei Methoden, um das Implantat einzusetzen:

 

Submuskulär

Dabei setzt Dr. Matiasek das Implantat unter Ihren großen Brustmuskel. Diese Methodik eignet sich vor allem für Patientinnen mit wenig Drüsengewebe.

 

Subglandulär

Sollte im Rahmen der Voruntersuchung festgestellt werden, dass Sie bereits genügend festes Drüsengewebe besitzen, so kann Dr. Matiasek das Implantat auch unter Ihrem Drüsengewebe und über Ihrem Brustmuskeln platzieren.

 

Duale Plane oder Doppellagen-Technik

Außerdem können die beiden oben genannten Techniken kombiniert werden. Dabei platziert Dr. Matiasek die Implantate vorwiegend unter Ihrem Brustmuskel. Nur das untere Drittel der Implantate wird dabei von Brustdrüsen- und Fettgewebe bedeckt, was Ihrem Busen ein natürliches Aussehen verleiht und das Implantat relativ rutschsicher macht.

 Neben diversen Arten der Implantatsetzung kann aus drei unterschiedlichen Schnitt-Techniken gewählt werden:

 

Inframammärer Zugang

Bei dieser Technik wird drei bis vier Zentimeter langen Schnitt in Ihre Unterbrustfalte gesetzt, um das Implantat einzusetzen, wobei eine kleine Narbe unter Ihrer Brust bleiben kann.

 

Transaxillärer Zugang

Bei dieser Methodik legt Dr. Matiasek einen zweiten Zugang über Ihre Achsel, wobei er den Schnitt direkt in der Falte Ihrer Achselhöhle setzt. In diesen Schnitt wird eine Minikamera eingeführt, damit das Implantat passend platziert werden kann. Bei dieser Variante bleibt Ihnen lediglich eine Narbe in der Achselhöhle.

 

Periareolärer Zugang

Der dritte Zugang erfolgt über die Brustwarze. Dabei wird ein halbmondförmiger oder runder Schnitt um den Brustwarzenvorhof gesetzt und das Implantat in eine präparierte Tasche eingeführt. Da der Schnitt am Rande des Brustwarzenvorhofs liegt, sind nach der Operation kaum Narben sichtbar.

Wie läuft die Brustvergrößerung mit Eigenfett ab?

Bei einer Brustvergrößerung mit Eigenfett wird den Patientinnen körpereigenes Fettgewebe entnommen. Je nach Fettverteilung der Patientinnen saugt Dr. Matiasek dafür Fettgewebe am Bauch, an den Hüften oder an den Oberschenkeln ab. Direkt nach der Fettabsaugung wird die Brust vergrößert, indem die Fettzellen aufbereitet und in den Busen injiziert werden.

 Die Brustvergrößerung mittels Eigenfett sorgt für ein sehr natürliches Ergebnis, da sich das injizierte Fett ähnlich wie Wasser verhält. Allerdings kann nicht jede Brust mit Eigenfett vergrößert werden, da für diese Methodik ausreichend Fettgewebe vorhanden sein muss. Da nur etwa 60 bis 80 Prozent des injizierten Fettes einwachsen, kann die Brust mit dieser Methode um eine halbe bis ganze Körbchengröße vergrößert werden.

Welche Risiken birgt eine Brustvergrößerung?

Bei Brustvergrößerungen handelt es sich um einen Routineeingriff, weshalb das Komplikationsrisiko sehr gering ist. Dennoch sind Komplikationen nicht gänzlich auszuschließen.

 Bei Brustvergrößerungen mit Eigenfettgewebe ist das Risiko für Abstoßungs- oder allergische Reaktionen sehr gering, da zur Vergrößerung körpereigenes Material verwendet wird. Bei jeder Operation kann es allerdings zu Infektionen, Schmerzen oder selten auch zu Nachblutungen kommen. Außerdem können sich an der Stelle der Fettabsaugung kleine Fältchen bilden, die Ihre Haut uneben erscheinen lassen. In sehr seltenen Fällen treten Wundheilungsstörungen oder Entzündungen an den Einschnittstellen auf. Blutergüsse und Schwellungen sind hingegen kein Grund zur Sorge. Sie zählen zu normalen Begleiterscheinungen nach einem operativen Eingriff und klingen nach einigen Tagen von selbst wieder ab.

 Bei Brustvergrößerungen mit Implantaten können zudem verschiedene Komplikationen auftreten. Einerseits kann es zu einem Implantatbruch kommen. Durch kleine Verletzungen in der Hülle kommt es zu einem Gel-Bluten oder Silikon-Bleeding. Große Implantatbrüche können sogar die gesamte Kapsel einreisen lassen. Derartige Komplikationen können beispielsweise nach einem Unfall auftreten, wodurch sich die Brust sehr stark deformiert. In solchen Fällen sollten die Implantate ausgetauscht werden, da sich die Silikonanteile ansonsten in Ihren Lymphknoten absetzen können.

 Andererseits können sogenannte Kapselfibrosen oder Kapselkontrakturen auftreten. Dabei bildet sich aufgrund einer Immunreaktion Ihres Körpers eine bindegewebeartige Kapsel um das Silikonimplantat. Diese Kapsel ist zu Beginn weder sicht- noch ertastbar, sie kann jedoch zu einer Verschiebung des Implantats führen. Bei starker Kontraktur oder Fibrose der Hülle muss das Implantat operativ entfernt werden. Derartige Kapselfibrosen können jedoch durch eine exakte Implantatplatzierung sowie durch die prophylaktische Einnahme von Antibiotika und durch das Tragen eines Stütz-BHs verhindert werden.

 In weiterer Folge könnte das Implantat auch nach unten abrutschen (Bottoming out). Bei einem Double Bubble entsteht hingegen der Eindruck einer welligen Brust. In Ausnahmefällen entstehen dabei zwei Brusthügel, eine sogenannte Doppelbrust.

 Je weicher das Implantat ist, desto eher besteht die Möglichkeit einer Faltenbildung, was vor allem bei schlanken Frauen der Fall sein kann, da ihr Eigengewebe das Implantat nicht vollkommen abdeckt. Auch eine übermäßige Dehnung des Brustwarzenvorhofs sowie eine verstärkte Venenzeichnung und Stillbeschwerden, zu denen auch kleine Entzündungen und Verklebungen der Milchgänge zählen, können als Folge einer Brustvergrößerung mit Implantaten auftreten.

 In seltenen Fällen kann es auch zu Gefühlsstörungen im Bereich der Brustwarzen kommen. Bei den meisten Frauen verschwindet diese Missempfindung jedoch nach einiger Zeit wieder. Auch vergrößerte Lymphknoten können nahe der operierten Brust auftreten. Diese Schwellung sollte im Normalfall jedoch von selbst wieder zurückgehen.

Was muss ich nach einer Brustvergrößerung beachten?

Nach einer Brustvergrößerung sollten Sie sich wie nach jedem operativen Eingriff schonen, um den Heilungsprozess so gut wie möglich zu unterstützen. Um die Narbenheilung zu beschleunigen und die Brust nach der Operation zu entlasten, erhalten Sie am Tag Ihrer Entlassung einen Stütz-BH, den Sie für etwa sechs Wochen tragen sollten. In dieser Zeit sollten Sie keinen Bügel oder Push-up-BH anziehen, da dies zu einer Störung der Wund- bzw. Narbenheilung führen könnte. In den ersten sechs Wochen nach der OP sollten Sie zudem auf Saunagänge und Sport verzichten. Nach etwa ein bis zwei Wochen entfernt Dr. Matiasek die restlichen Nähte. Bis dahin sollten Sie die Wunden immer trocken halten.

Wann kann ich die Ergebnisse der Brustvergrößerung sehen?

Bei einer Vergrößerung mit Implantaten können Sie schon nach drei bis sechs Wochen mit dem ersten sichtbaren Ergebnis rechnen. Bis die Narben aber vollkommen abgeheilt sind und die Schwellung komplett zurückgegangen ist, sollten Sie sich jedoch drei bis sechs Monate gedulden. Selbiges gilt für eine Brustvergrößerung mit Eigenfett.

Jede Frau soll sich in ihrem Körper wohlfühlen. Es ist Dr. Matiasek ein großes Anliegen, seine Patientinnen auf dem Weg zu Ihrer gewünschten Brustgröße und -form zu begleiten. Gemeinsam findet er mit Ihnen den für Sie passenden Weg zu mehr Selbstbewusstsein und einem positiven Lebensgefühl. Für weitere Fragen sowie genauere Informationen zu Beratungs- und Erstgesprächen steht Ihnen Dr. Matiasek mit seinem Team gerne zur Verfügung.

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