Botox und Hyaluronsäure

Auf einen Blick
Dauer: 30 Minuten
Anästhesie: nicht nötig, da schmerzarm
Aufenthaltsdauer: ambulant
Nahtentfernung: keine
Heilungsdauer: entfällt

Der natürliche Alterungsprozess der Hautalterung beginnt bereits ab dem 25. Lebensjahr und wird mit fortschreitendem Alter immer stärker sichtbar. Besonders im Gesicht macht sich die Hautalterung bemerkbar: Die Haut verliert an Elastizität und Feuchtigkeit, wodurch sich immer mehr Falten bilden und die Haut schlaff und kraftlos wirkt. Doch nicht nur die Hautalterung, auch unsere Mimik und Umwelteinflüsse wie eine starke Sonneneinstrahlung machen sich in unserem Gesicht bemerkbar und führen dazu, dass sich viele Menschen nicht mehr schön finden und nicht wohl in Ihrer Haut fühlen. Unzufriedenheit mit dem eigenen Gesicht kann einen enormen psychischen Leidensdruck darstellen. Dr. Matiasek bietet Ihnen in seiner Praxis zuverlässige Lösungen, um Ihnen Ihren Wunsch nach einem jüngeren, frischeren und strafferen Gesicht zu erfüllen.

Was ist der Unterschied zwischen Botox und Hyaluronsäure?

Sowohl Botox als auch Hyaluronsäure werden dazu verwendet, um Ihrer Haut ein junges, straffes und faltenfreies Aussehen zu verleihen. Im Laufe des Lebens sinkt nämlich der Gehalt an straffender Hyaluronsäure in der Haut. Dadurch wird die Haut mit der Zeit weniger dehnbar, verliert an Feuchtigkeit und bildet immer mehr Falten aus.

 Hinter der Bezeichnung Botox steckt der Begriff Botulinumtoxin, das synthetisch aus dem Bakterienstamm des Bakteriums Clostridium difficile hergestellt wird. Zur Faltenbehandlung wird das Botulinumtoxin Typ A verwendet, und zwar in so geringen Mengen, dass es Ihrem Körper keinerlei Schaden zuführen kann. Der Wirkstoff hemmt nämlich die Ausschüttung des Botenstoffes Acetylcholin, das normalerweise für die Anspannung der Gesichtsmuskulatur verantwortlich ist. Dadurch kann sich Ihr Gewebe vorübergehend nicht mehr Zusammenziehen und es kommt zu einer Glättung und Straffung der Haut.

 Bei Hyaluronsäure handelt es sich hingegen um einen körpereigenen Mehrfachzucker, der sowohl in unserer Haut als auch in unseren Knochen und Bandscheiben, in unserer Gelenkflüssigkeit und auch im Glaskörper unserer Augen vorkommt. Da Zucker Wasser bindet, trägt Hyaluron zu einem frischen, jungen und prallen Aussehen der Haut bei.

 Der Hauptunterschied besteht also in der Wirkungsweise der beiden Stoffe. Botox bringt den behandelten Teil der Gesichtsmuskulatur zum Entspannen und lässt dadurch Falten verschwinden. Hyaluronsäure bindet hingegen große Mengen an Wasser an sich, was Ihre Haut somit von unten aufpolstert und glatter erscheinen lässt.

Was lässt sich mit Botox und Hyaluronsäure behandeln?

Mithilfe von Botox oder Hyaluronsäure kann Dr. Matiasek seinen Patientinnen und Patienten den Wunsch nach straffer Haut erfüllen. Durch das Unterspritzen von Botox oder Hyaluronsäure kann er sowohl oberflächliche als auch tiefe Gesichtsfalten glätten und Ihrem Gesicht somit wieder ein frisches Aussehen verleihen.

Botox wird vorwiegend zur Behandlung von Gesichtsfalten und Augenringen verwendet. Auch die optische Vergrößerung von Lippen oder das Lifting hängender Augenbrauen kann mit Botox durchgeführt werden. Zusätzlich lassen sich auch Bewegungsstörungen von Muskeln, übermäßiges Schwitzen sowie chronische Migräne mit Botox behandeln. Auch durch die Unterspritzung von Hyaluronsäure können Falten gezielt behandelt und Ihre Hautqualität verbessert werden. Dabei eignet sich der Wirkstoff vor allem für das untere Gesichtsdrittel, also zur Korrektur der Nase, des Kinns oder der Wangen. Hyaluronsäure wird außerdem zur Korrektur und Formung von Gesäß, Lippen oder Brüsten genutzt.

Botox und Hyaluronsäure: Das müssen Sie vor der Behandlung beachten

Vor einer Botox- oder Hyaluronsäure-Behandlung führt Dr. Matiasek mit Ihnen ein ausführliches Beratungsgespräch, wobei er Sie zu eventuellen Vorerkrankungen oder -eingriffen befragt. Außerdem spricht er mit Ihnen über mögliche Risiken und Nebenwirkungen der Behandlung. Zudem befasst sich Dr. Matiasek intensiv mit etwaigen Unverträglichkeiten Ihrerseits sowie mit Ihren Wünschen und Erwartungen an die bevorstehende Behandlung. Wichtig ist es vor allem, dass Sie sich mit jenen Faktoren befassen, die für oder gegen eine Botox- oder Hyaluronsäure-Behandlung sprechen. Im Zuge dessen werden auch etwaige Risiken, die mit der Behandlung einhergehen können, besprochen. Anschließend wird die entsprechende Körperstelle untersucht und ein individueller Behandlungsplan erstellt.

 Da die Botox-Behandlung sehr schnell und unkompliziert abläuft, kann Dr. Matiasek bei guten Voraussetzungen schon direkt beim Erstgespräch mit der ersten Behandlungseinheit beginnen. Dafür sollten Sie zu Ihrem Termin allerdings schon ungeschminkt erscheinen und davor auf Alkohol und Nikotin verzichten.

 Vor einer Hyaluronsäure-Behandlung müssen Sie hingegen etwas mehr beachten: Zwei Wochen vor Ihrer Unterspritzung sollten sie keine Antibiotika und kein Kortison mehr einnehmen. Etwa eine Woche davor empfiehlt es sich, blutverdünnende Medikamente abzusetzen. Am Tag vor dem Eingriff sollten Sie vollkommen auf Nikotin und Alkohol verzichten und ausreichend trinken und essen, um Ihren Kreislauf in Schwung zu halten. Darüber hinaus bitte sollten Sie zur Behandlung selbst ungeschminkt erscheinen.

Wie läuft die Behandlung mit Botox und Hyaluronsäure ab?

Die Botox- sowie die Hyaluronsäure-Behandlung werden ambulant durchgeführt, weshalb Sie die Praxis direkt im Anschluss wieder verlassen können. Wie genau die Behandlung abläuft, hängt von Ihren kosmetischen oder gesundheitlichen Anliegen ab.

 Bei einer routinierten Botox-Behandlung werden zunächst die zu behandelnden Hautareale desinfiziert. Anschließend wird eine sehr dünne Nadel in das Hautgewebe eingeführt, wobei das Botulinumtoxin Typ A direkt in Ihren Muskel gespritzt wird. Neben leichten blauen Flecken können dabei auch kleine Schwellungen auftreten, die sich jedoch schnell wieder legen. Somit sind Sie schon direkt nach der Behandlung wieder gesellschaftsfähig und müssen keine Ausfallzeit einberechnen. Die Behandlungsdauer hängt von der zu behandelnden Körperstelle sowie von der verwendeten Menge an Botulinumtoxin ab. In der Regel dauert die gesamte Behandlung etwa 30 Minuten.

 Auch die Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure kann äußerst schnell durchgeführt werden. Je nach Ausmaß des zu behandelnden Körperareals kann der Eingriff in etwa 30 bis 60 Minuten abgeschlossen werden. Dabei injiziert Dr. Matiasek den Hyaluron-Filler in oberflächliche oder tiefe Hautstrukturen. Je nach Hautbeschaffenheit, Position und Tiefe der Falten wird die passende Stärke der Säure ausgewählt. Auf Wunsch kann die zu behandelnde Stelle vorab auch mit einer Creme betäubt werden, damit Sie den Einstich nicht spüren. Nach der Injektion wird der Wirkstoff mit leichtem Druck in Ihre Haut einmassiert, damit sich die Säure optimal an der gewünschten Hautstelle verteilt.

Was sind mögliche Nebenwirkungen nach einer Behandlung mit Botox und Hyaluronsäure?

Die Injektion von Botulinumtoxin gilt als äußerst risikoarm. Nur in manchen Fällen kann es zu leichten Rötungen, Schwellungen oder kleinen Blutergüssen an den Einstichstellen kommen. Diese verschwinden aber innerhalb kürzester Zeit wieder. Schwere Komplikationen treten nur nach Behandlungsfehlern auf, was äußerst selten der Fall ist. Hierzu zählen unter anderem Empfindungsstörungen, Kopfschmerzen oder Übelkeit.

 Auch bei Behandlungen mit Hyaluronsäure sind Nebenwirkungen sehr selten. Nur wenige Patientinnen und Patienten verspüren Schmerzen oder Schwellungen nach der Behandlung. In sehr seltenen Fällen können zudem blaue Flecken, ein Brennen oder Rötungen im behandelten Hautareal auftreten. Auch äußerst selten auftretende Knötchen sollten nach 14 Tagen wieder abklingen.

 Im Gegensatz zu Botox bleibt Ihnen bei Hyaluronsäure häufig die natürliche Mimik Ihres Gesichtes erhalten, da es sich um einen körpereigenen Stoff handelt. Aus diesem Grund baut Ihr Körper den Wirkstoff aber mit der Zeit wieder ab, weshalb Sie die Behandlung von Zeit zu Zeit wiederholen müssen. Darüber hinaus ist Hyaluron sehr gut verträglich und zeigt äußerst selten Nebenwirkungen und Komplikationen.

Botox und Hyaluronsäure: Das müssen Sie nach der Behandlung beachten

Nachdem abgeschlossener Botox-Injektion empfiehlt es sich, das behandelte Hautareal mit einer Kühlkompresse zu kühlen. Dadurch können Sie Schwellungen und bläuliche Verfärbungen vorbeugen. Grundsätzlich sind die Einstichstellen aber kaum sichtbar, weswegen Sie keine Ausfallzeit einberechnen müssen. Es empfiehlt sich dennoch, sich einen Tag lang zu schonen und auf Gesichtsmassagen oder Augenbrauen-Zupfen zu verzichten. Auch beim Auftragen von Make-up sollten Sie vorsichtig sein.

 Nach der Hyaluronsäure-Behandlung empfiehlt es sich, die behandelte Stelle mit einem nicht zu kalten Cool-Pad zu kühlen, um Schmerzen und Schwellungen zu vermeiden. Darüber hinaus sollten Sie in den ersten beiden Wochen nach der Behandlung viel Wasser trinken, um die Feuchtigkeitsspeicherung zu unterstützen. In den ersten zwei Stunden nach der Behandlung sollten Sie Nikotin vermeiden und für den restlichen Tag keinen Alkohol mehr trinken. Erst nach 48 Stunden können Sie sportliche Betätigung wieder aufnehmen. Zusätzlich sollten Sie Sauna- und Solarium-Besuche in der ersten Woche nach der Behandlung vermeiden. Auch Gesichtsmassagen und andere Gesichtsbehandlungen sind in den ersten 14 Tagen nicht empfehlenswert.

Wann sind die Ergebnisse der Behandlung mit Botox oder Hyaluronsäure sichtbar?

Nach der Botox-Behandlung zeigt sich nicht unmittelbar ein Effekt. Erste Besserungen erkennen Sie erst nach etwa zwei bis vier Tagen. Das Endergebnis tritt in der Regel nach ein bis zwei Wochen in Erscheinung.

 Nach einer Hyaluron-Unterspritzung können Sie allerdings schon direkt nach der Behandlung einen Effekt erkennen. In den meisten Fällen ist die unterspritzte Stelle jedoch noch leicht angeschwollen, was aber innerhalb weniger Tage abklingen sollte. Spätestens nach drei Wochen hat die Hyaluronsäure dann ihre volle Wirkung freigesetzt.

Wie lange halten die Ergebnisse mit Botox oder Hyaluronsäure?

Je nachdem, wie viel Botulinumtoxin injiziert und wie häufig der Prozess wiederholt wird, hält das Ergebnis der Wirkstoff-Injektion. Durchschnittlich können Sie mit einer Wirkungsdauer von vier Monaten rechnen, da der Körper den Wirkstoff nach und nach abbaut. Die Wirkungsdauer hängt auch davon ab, wie hoch dosiert das Botox eingesetzt wurde. Sobald der Effekt abgeklungen ist, kann mit einer neuen Unterspritzung begonnen werden.

 Auch die Wirkungsdauer von Hyaluronsäure hängt davon ab, welche Menge und Konsistenz in die ausgewählte Hautstelle injiziert wird. Außerdem hält das Ergebnis umso länger, je stärker die Wasserbindungsfähigkeit Ihrer Haut ausgebildet ist.

Dr. Matiasek findet mit Ihnen gemeinsam einen Weg, Ihnen zu einem straffen, jungen und faltenfreien Erscheinungsbild zu verhelfen. Für weitere Fragen zur Botox- oder Hyaluronsäure-Behandlung sowie für Anliegen und Wünsche steht Ihnen Dr. Matiasek mit seinem Team jederzeit zur Verfügung.

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