Bodylift und Beltlift

Auf einen Blick
Dauer: 6-8 Stunden
Anästhesie: Vollnarkose
Aufenthaltsdauer: stationär 3-6 Tage
Nahtentfernung: nach 14 Tagen
Heilungsdauer: 4-6 Wochen

Sie haben durch ausgewogene Ernährung und Sport Ihr Wunschgewicht erreicht? Dann sind Sie auf dem besten Weg zu einem gesunden Leben und einem Körper, der nicht nur leistungsfähig, sondern auch herzeigbar ist. Große Gewichtsreduktionen hinterlassen deutliche Spuren. Oft macht die Haut nicht mit und sie hängt in Falten auf Oberschenkeln, Bauch und Po herunter. Ein Bodylift ist der letzte Schritt auf dem Weg zu einem straffen Körper. Überschüssige Hautröllchen werden entfernt und die Resthaut gestrafft: Ihr Übergewicht ist nun endgültig Geschichte.

Wann kommen Bodylift und Beltlift zum Einsatz?

Ein Ganzkörperlifting ist oft nach einer Fettabsaugung oder einem größeren Gewichtsverlust der letzte Schritt zur gewünschten Körperform – etwa nach einem Magenbypass, einer Schlauchmagen-Operation oder dem Einsetzen eines Magenbands. Aber auch nach einer Schwangerschaft kann es vorkommen, dass sich die überdehnte Haut nicht mehr zurückbildet. Große Gewichtsschwankungen können häufig eine sogenannte Fettschürze hinterlassen. Ein Beltlift eignet sich hervorragend, um diesen unzufriedenstellenden Zustand zu beheben. Sowohl Bauchdecke, Schambereich, die vorderen und seitlichen Bereiche der Oberschenkel als auch der Po erhalten dabei wieder ein strafferes und jugendlicheres Aussehen.

 Der richtige Zeitpunkt ist entscheidend im Hinblick auf das Ergebnis eines Bodylifts. Beim Zeitpunkt der OP liegt der BMI im Idealfall bereits unter 30. Im Einzelfall kann der Eingriff aber auch schon früher erfolgen. Vor einem Bodylift sollten Sie Ihr Idealgewicht bereits erreicht haben.

Für wen eignen sich Bodylift und Beltlift?

Ein Bodylift eignet sich für Personen, die sich eine Straffung im Bereich von Bauch, Leiste und Hüfte bis hin zum Bereich des unteren Rückens wünschen. Das kann etwa nach einem großen Gewichtsverlust der Fall sein oder wenn sich die überdehnte Haut nach einer Schwangerschaft nicht mehr zurückbildet. Nach einem Bodylift ist auch der Po wieder flacher und die Oberschenkel sind innen, außen und hinten komplett straff. Ein Bodylift eignet sich beispielsweise auch für Patienten und Patientinnen mit Orangenhaut, Cellulitis und kleine Dellen lassen sich durch diesen Eingriff reduzieren.

Was muss ich vor einem Bodylift oder Beltlift beachten?

Vor einem Bodylift findet ein ausführliches Beratungsgespräch statt. In diesem stellt Dr. Matiasek fest, ob ein Bodylift in Ihrem Fall die richtige Methode ist oder ob der Eingriff auf mehrere Operationen aufteilen. In diesem Gespräch geht es auch um Ihre Vorerkrankungen, Medikamente, die Sie einnehmen, und Allergien, an denen Sie leiden. Ein Bodylift kommt nur bei körperlich gesunden Patienten und Patientinnen infrage.

 Im Zuge des Gesprächs wird auch ein Termin für die Behandlung festgelegt und das weitere Vorgehen besprochen. Stellen Sie mindestens eine Woche vor dem Eingriff den Konsum von Alkohol und Nikotin ein. In diesem Zeitraum ist es grundsätzlich zu empfehlen, dass Sie Ihren Körper schonen – so stellen Sie sicher, dass Ihrem Körper alle Reserven für die Wundheilung nach dem Eingriff zur Verfügung stehen. Die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten muss gegebenenfalls vor dem Eingriff eingestellt werden, dazu zählen etwa Aspirin, Voltaren, Marcoumar oder Thomypyrin. Falls Sie Schlafmittel einnehmen, so setzen Sie diese vor dem Eingriff ab.

Wie läuft ein Bodylift oder Beltlift ab?

Vor dem Eingriff zeichnet Dr. Matiasek die geplante Schnittführung und die zu entfernenden Hautbereiche ein, während der Patient oder die Patientin steht. Der eigentliche Eingriff erfolgt unter Vollnarkose und nimmt in den meisten Fällen vier bis acht Stunden in Anspruch. Bereiche, die nicht mit einem Lifting behandelt werden, können mit Methoden der Fettabsaugung in Form gebracht werden.

 Wir unterscheiden zwischen einem „unteren Bodylift“ und einem „oberen Bodylift“. Bei einer Straffung von Bauchdecke, Hüfte, Po und eventuell der Oberschenkel handelt es sich um einen unteren Bodylift. Der gesamte Körperstamm erscheint dadurch straffer. Um die Taille zu verstärken, ist zusätzlich die Straffung der Bauchwandmuskulatur möglich. Ein oberer Bodylift hingegen ist die Straffung von Brust, Flanken, Rücken und Oberarmen.

Welche Komplikationen können bei einem Bodylift oder Beltlift auftreten?

Ein Bodylift ist ein umfangreicher Eingriff und daher mit einem größeren Risiko verbunden als andere kleinere Eingriffe in der plastischen Chirurgie. Eine sichtbare Narbenbildung ist unvermeidbar, da mehrere teils lange Schnitte nötig sind. Am Beinansatz, oberhalb des Schamhügels an der Oberschenkelinnenseite und oberhalb des Po-Ansatzes sind Schnitte nötig. Die Schnitte setzt Dr. Matiasek dabei möglichst so, dass Unterwäsche oder Badebekleidung sie verdecken.

 Bei einem Bodylift kommt es zu vergleichsweise großen Wundhöhlen. Mit der langen Wundheilung geht ein erhöhtes Risiko für eine Wundinfektion und damit verbundenen Entzündungen einher. In seltenen Fällen kann es zu einer Wundinfektion, Wundheilungsstörung oder Nachblutungen kommen. Selten kann es auch zu einer Verletzung der Nerven im operierten Bereich kommen. Die Folge ist ein Taubheitsgefühl im betroffenen Bereich. Im Normalfall verschwindet dieses aber von selbst wieder und das gewohnte Gefühl stellt sich nach einigen Wochen wieder ein.

Was muss ich nach einem Bodylift und Beltlift beachten?

Dem Bodylift folgt ein Klinikaufenthalt. Die meisten Patienten und Patientinnen können nach drei bis sechs Tagen wieder nach Hause gehen. Rechnen Sie mit einer Ausfallzeit von ein bis zwei Monaten. In dieser Zeit müssen Sie Kompressionsmieder tragen, um den Behandlungserfolg zu unterstützen.

 Um einer Thrombose bestmöglich vorzubeugen, sollten Sie direkt am Tag nach der Operation aufstehen und sich bewegen. Machen Sie täglich kleinere, leichte Spaziergänge, bis der Heilungsprozess vollständig abgeschlossen ist und Sie das Kompressionsmieder nicht mehr tragen müssen. Etwa sechs Wochen nach dem Eingriff können Sie sich wieder sportlich betätigen. Je nach Beruf können Sie Ihre Tätigkeit bei schwererer körperlicher Arbeit nach sechs Wochen wieder aufnehmen, ansonsten sind Sie nach drei Wochen wieder fit für die Arbeit.

Ist dem Bodylift starkes Übergewicht vorausgegangen, ist es empfehlenswert, sich auch mit den Gründen für das Übergewicht auseinanderzusetzen. Ernähren Sie sich weiterhin gesund und ausgewogen, machen Sie regelmäßig Sport oder körperliche Bewegung. Nur so können Sie einer erneuten Gewichtszunahme vorbeugen. Patienten und Patientinnen, die nach einem Bodylift rasch wieder Gewicht zulegen, klagen häufig darüber, dass das überschüssige Gewebe auf die Narben drückt. Deshalb ist es wichtig, dass Sie darauf achten, Ihr Gewicht auch weiterhin stabil zu halten.

Wann sind die Ergebnisse eines Bodylifts oder Beltlifts sichtbar?

Sobald die Schwellungen nach der Operation nachlassen, werden auch erste Ergebnisse des Beltlifts sichtbar. In der ersten Zeit nach dem Eingriff sind die Narben noch deutlich zu sehen, diese verblassen aber im Laufe der Zeit und das endgültige Ergebnis ist dann nach einigen Monaten sichtbar.

Bei einem unteren Bodylift verlaufen lange Narben im Bereich der Gürtellinie, der Leiste und der Pofalte. Sofern auch die Oberschenkel gestrafft wurden, verläuft außerdem eine Narbe an der Innenseite der Oberschenkel. Mit Ausnahme der Narbe an den Oberschenkeln lassen sich die Narben durch Unterwäsche bzw. Badebekleidung gut verdecken. Beim oberen Bodylift bilden sich Narben an der Innenseite der Oberarme, die bis zu den Achseln verlaufen. Eine weitere Narbe verläuft auf dem Rücken. Diese können Sie durch das Tragen eines BH gut verdecken. Der Narbenverlauf im Bereich der Brust ist abhängig von der gewählten Technik. Meist ist bei einem oberen Bodylift auch die Versetzung der Brustwarze notwendig, daher bleibt eine kreisrunde Narbe um den Warzenhof zurück. Diese ist aber nach abgeschlossener Heilung kaum sichtbar. Das Ausmaß der Narbenbildung ist in erster Linie davon abhängig, wie viel Hautüberschuss besteht. Umso weniger Haut entfernt werden muss, umso kürzer sind auch die Narben.

Bodylift und Beltlift sind relativ umfangreichere Operationen, die mit einigen Risiken und einer längeren Heilungsdauer verbunden sind. Gerade deshalb ist es wichtig, Sie umfassend über alle Aspekte des Eingriffs aufzuklären, denn ein Body- oder Beltlift müssen gut überlegt sein. Dr. Matiasek freut sich darauf, Sie in seiner Praxis zu einem gemeinsamen Beratungsgespräch begrüßen zu dürfen und Ihnen die ideale Behandlung für Ihr ästhetisches Problem anbieten zu können.

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