Bauchdeckenstraffung in Wien

Auf einen Blick
Dauer: 2-3 Stunden
Anästhesie: Vollnarkose
Aufenthaltsdauer: stationär 1-2 Tage
Nahtentfernung: falls erforderlich nach 14 Tagen
Heilungsdauer: 4-6 Wochen

Die persönliche Lebensqualität kann beeinträchtigt werden, wenn die Menschen mit dem Aussehen des eigenen Bauches nicht zufrieden sind. Insbesondere nach einer Schwangerschaft fühlen sich Frauen oft durch die bleibenden Merkmale um die Bauchmitte gar nicht mehr wohl. Aber auch nach einer starken Gewichtsabnahme können sich Betroffene sehr unwohl im eigenen Körper fühlen. Mit einer Bauchdeckenstraffung kann daher nicht nur überschüssige Haut im Bauchbereich entfernt werden, die durch störende, hängende Hautlappen sichtbar wird, sondern auch die Haut in diesem Bereich gestrafft werden. Das oberste Ziel ist daher ein natürlicher, straffer Bauch und eine lang anhaltende Sichtbarkeit des ästhetischen Erscheinungsbildes.

Wann kommt eine Bauchdeckenstraffung zum Einsatz?

Einige Bereiche im menschlichen Körper, wie etwa der Bauch, neigen besonders dazu, überschüssiges Fettgewebe anzusammeln. Verliert die Haut auch zusätzlich an Elastizität, so lagert sich dieses zusätzliche Gewebe an den Hautfalten ab. Um sich davon zu befreien, treiben viele Personen Sport. Doch auch dann bildet sich bei vielen Betroffenen die ausgedehnte Haut nicht mehr zurück.

Daher kann mithilfe einer Bauchdeckenstraffung, die auch Abdominoplastik genannt wird, das überflüssige Gewebe entfernt werden, um die Bauchdecke zu straffen und die Figur zu definieren. Vor allem, wenn Sie unter dem sichtbar erschlafften Gewebe am Bauch entweder emotional oder körperlich leiden, empfiehlt sich eine operative Korrektur. Folglich kommt eine Bauchdeckenstraffung insbesondere dann zum Einsatz, wenn die Haut nach stärkerer Gewichtsabnahme erschlafft oder eine Bauchdeckenerschlaffung nach einer Schwangerschaft sichtbar wird. Zudem können damit immer wiederkehrende Hautentzündungen in den Hautfalten behandelt und verhindert werden.

Für wen eignet sich eine Bauchdeckenstraffung?

Im Grunde ist dieser Eingriff für Männer und Frauen gleichermaßen geeignet. Allerdings ist hierbei wichtig, dass das Körperwachstum des Patienten oder der Patientin abgeschlossen ist. Auch ein guter gesundheitlicher Allgemeinzustand und das konstante Halten des Zielgewichts über längere Zeit gelten als Voraussetzung für die Durchführung der OP. Denn erst wenn keine Möglichkeit der Hautstraffung durch sportliches Training besteht, wird chirurgisch eingegriffen. Dabei sollte Ihnen bewusst sein, dass sich der Eingriff nicht zur Gewichtsreduktion eignet. Denn es geht hier nicht nur darum, überschüssiges Fett loszuwerden, sondern hängende Haut operativ zu entfernen, damit Ihre Taille ihre frühere Straffheit wiedererlangt.

Frauen mit bevorstehendem Kinderwunsch empfiehlt Dr. Matiasek, die OP erst nach komplett abgeschlossener Familienplanung durchführen zu lassen. Denn eine Schwangerschaft nach einer Bauchstraffung ist zwar problemlos möglich, kann aber das Ergebnis der durchgeführten Operation wieder verschwinden lassen.

Was muss ich vor einer Bauchdeckenstraffung beachten?

Vor der Bauchdeckenstraffung findet immer ein persönliches Gespräch mit Dr. Matiasek statt, bei dem er Ihnen den Ablauf der Operation und die möglichen Risiken erklärt. Sie teilen ihm zunächst Ihre Wünsche und Vorstellungen mit und haben auch die Möglichkeit, offene Fragen auf Ihrer Seite zu klären. Dabei werden Sie auch über eine mögliche regelmäßige Medikamenteneinnahme befragt und ob bestimmte Allergien oder Krankheiten bekannt sind.

Grundsätzlich ist es vor der geplanten OP wichtig, etwa 14 Tage vorher keine Arzneimittel mit blutverdünnender Wirkung einzunehmen. Hierzu zählt beispielsweise auch Aspirin. Dies liegt daran, dass dadurch die Blutgerinnung verzögert wird und somit Nachblutungen entstehen können. Darüber hinaus ist es speziell bei Patientinnen nennenswert, zwei Wochen vor dem Eingriff auf hormonhaltige Medikamente wie die Antibabypille zu verzichten. Versuchen Sie außerdem den Konsum von Alkohol und Nikotin auf ein Minimum zu reduzieren. Im besten Fall stoppen Sie das Rauchen schon zwei bis drei Wochen vor dem Operationstermin. Am Tag der OP selbst sollten Sie auf jeden Fall nüchtern kommen, da die Bauchdeckenstraffung unter Vollnarkose durchgeführt wird. In Ihrem Beratungsgespräch erhalten Sie von Dr. Matiasek umfassende Informationen zur optimalen Vor- und Nachsorge.

Wie läuft eine Bauchdeckenstraffung ab?

Im Regelfall erfolgt der Eingriff stationär, da der Patient bzw. die Patientin nach der Operation medizinisch betreut werden muss. Zur Betäubung wird hierbei im Normalfall eine Vollnarkose eingesetzt. Je nach Ausmaß dauert die OP zwischen zwei und drei Stunden. Abhängig vom Ausprägungsgrad der Hauterschlaffung am Bauch und den individuellen Vorstellungen wird in der Medizin zwischen verschiedenen OP-Methoden unterschieden. In den meisten Fällen wird bei der Straffung der Bauchdecke über dem Schambereich ein langer waagerechter Schnitt gesetzt. Anschließend trennt Dr. Matiasek den Bauchnabel mit einem feinen runden Schnitt vom Hautgewebe ab, um die Bauchhaut straffen zu können. In einem nächsten Schritt löst er das Gewebe der Haut sanft zwischen dem Bauchschnitt und den Rippen von der Bauchwand ab. Um die Bauchwand fester erscheinen zu lassen, strafft Dr. Matiasek die geraden Bauchmuskeln, indem er sie wieder zusammenfügt. Somit wird die überschüssige Haut entfernt und der Hautlappen wieder professionell angenäht. Um den Bauchnabel neu positionieren zu können, wird ein neuer Hautzugang geschnitten. So kann der Nabel wieder in der entsprechenden Position eingenäht werden. Selbstverständlich kann die Lage des Hautschnitts je nach angewandter Operationstechnik ein wenig abweichen. Anschließend werden am Ende der OP oft Drainagen gelegt, damit Wundsekret und Blut leichter abfließen kann.

Welche Komplikationen können bei einer Bauchdeckenstraffung auftreten?

Trotz größter Sorgfalt können bei jedem operativen Eingriff in der Chirurgie auch hierbei während oder nach der Operation Komplikationen auftreten. Jedoch können diese Risiken minimiert werden, wenn die OP von einem qualifizierten Mediziner mit ausreichend Erfahrung durchgeführt wird.

Grundsätzlich besteht das Risiko von Blutergüssen, Schwellungen, Infektionen, Reizergüsse, Blutungen und Wundheilungsstörungen. Schwellungen und Blutergüsse heilen dabei meistens von selbst ab. Bei einer Infektion der Wunde hilft in den allermeisten Fällen die Einnahme von Antibiotika. Durch die Blutgerinnsel kann es in diesem Zusammenhang ebenso zu einem Gefäßverschluss führen, wie etwa bei einer Thrombose. In wenigen Fällen kommt es durch das Betäubungsmittel zu Allergien oder Unverträglichkeiten. Direkt nach der Operation können Taubheitsgefühle an der Bauchwand durch gedrückte Nerven auftreten, die jedoch meistens problemlos abklingen.

Eine eher unvermeidbare Folge von Bauchdeckenstraffungen ist das Auftreten von Wundwasser aufgrund der relativ großen inneren Wundfläche, wobei dies bei jeder Person unterschiedlich stark ausgeprägt ist. Um dem Flüssigkeitsverbleib vorzubeugen, bleiben die Wunddrainagen öfters länger angelegt. Nur sehr selten kann es zu einer starken Nachblutung kommen, die einen erneuten Eingriff erfordert.

Was muss ich nach einer Bauchdeckenstraffung beachten?

Nach der OP gibt es einiges zu beachten, um den Heilungsprozess bestmöglich zu unterstützen. In erster Linie ist es wichtig, dass Sie die Kompressionswäsche für etwa sechs bis acht Wochen tragen. Direkt nach der Operation wird auch auf die Bauchdecke ein Mieder angelegt. Unmittelbar nach dem Eingriff ist daher für etwa 24 Stunden Bettruhe erforderlich. Hierbei sollten die Beine angewinkelt werden, um keinen Druck auf die Nähte auszuüben und die Bauchdecke nicht zusätzlich zu strecken. Die Fäden, die bei dem Eingriff zum Einsatz kommen, müssen nicht entfernt werden, da sie selbstauflösend sind. Falls es erforderlich ist, können auch spezielle Nähte verwendet werden, die nach etwa 14 Tagen gezogen werden.

Dabei sollten Sie ebenso darauf achten, etwa sechs Wochen auf Sport zu verzichten und sich allgemein etwa vier Wochen körperlich zu schonen. Versuchen Sie zudem etwa acht Wochen heiße Bäder, Saunagänge oder Solarien zu vermeiden. Auch die entsprechende Hautpflege nach der OP ist hierbei äußerst wichtig. Für die Zeit nach dem Eingriff sollten Sie mindestens sieben bis zehn freie Tage einplanen, an denen Sie nicht arbeitsfähig sein werden. Im Einzelfall kann gemeinsam mit Dr. Matiasek entschieden werden, welche Aktivitäten Sie sich wieder zutrauen können.

Wann sind die Ergebnisse der Bauchdeckenstraffung sichtbar?

Die Bauchdeckenstraffung hat den großen Vorteil, dass Sie bereits unmittelbar nach dem Eingriff erkennen können, wie viel Haut entfernt wurde und somit eine erste Vorstellung vom Behandlungsergebnis erhalten. Das vollständige Abklingen der Schwellungen kann allerdings bis zu drei Wochen dauern. Bis das endgültige Ergebnis sichtbar wird, dauert es in der Regel ca. drei bis sechs Monate.

Mithilfe der Bauchdeckenstraffung kann Dr. Matiasek die Bauchdecke neu definieren, um ein ästhetisch ansprechendes Resultat ganz nach Ihren Wunschvorstellungen zu erreichen. Durch seine fachliche Kompetenz und seiner langjährigen Erfahrung kann Dr. Matiasek Sie somit bei Ihrer Entscheidungsfindung bestens unterstützen.

priv. -doz. dr.
johannes matiasek

Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie

Mein Name ist Priv.-Doz. Dr. Johannes Matiasek und ich helfe Ihnen, Ihr persönliches und natürliches Schönheitsideal zu realisieren. Auch werden Sie wieder mit mehr Selbstbewusstsein das Leben meistern. Dies zu erreichen setzt auf der ärztlichen Seite nicht nur ein hohes Maß an Fachkompetenz voraus, sondern auch jahrelange einschlägige Erfahrung und ein feines Gespür für die Einzigartigkeit. All diese Ressourcen bringe ich mit. Die Kombination von meiner fundierten Ausbildung zum Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie mit einer tiefen Einfühlsamkeit für die Wünsche und Bedürfnisse meiner Patienten bedeutet, dass bei meinen Behandlungen Ihre Schönheit und Ihre Gesundheit bestmöglich harmonieren.

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